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Europa wird 17-jährigen Fahrern unter Aufsicht das Fahren von Lastkraftwagen erlauben

Der Ausschuss für Verkehr und Tourismus (TRAN) des Europäischen Parlaments hat eine Stellungnahme zur EU-Führerscheinrichtlinie angenommen, die für Inhaber ab 17 Jahren die Möglichkeit vorsieht, Lkw in Begleitung eines erfahrenen Fahrers zu führen. Darüber hinaus wird eine vereinfachte Anerkennung von Führerscheinen und Ausbildungsnachweisen aus Drittstaaten vorgeschlagen. Über diese Überprüfung könnte im Plenum des Europäischen Parlaments im Januar 2024 abgestimmt werden.

Diese Initiative der Europäischen Kommission zielt darauf ab, Hindernisse zu beseitigen, um mehr Talente für den Transportsektor zu gewinnen, in dem derzeit rund 600.000 Fahrer fehlen. TRAN unterstützt ein EU-weites Begleitetes-Fahrprogramm, das es 17-jährigen Fahrern ermöglicht, gemeinsam mit einem erfahrenen Fahrer sicher Erfahrungen zu sammeln.

Raluca Marian, EU-Advocacy-Direktorin der IRU, unterstreicht die Notwendigkeit sicherer und gut ausgebildeter Fahrer. Darin heißt es, dass es sich beim Begleiteten Fahren um ein professionell betreutes Programm handelt, das junge Absolventen dazu ermutigt, über den Beruf nachzudenken. Ein weiterer TRAN-Vorschlag zielt darauf ab, die Anerkennung von Qualifikationen und Ausbildung von Berufskraftfahrern aus Drittländern zu vereinfachen und ein harmonisiertes Verfahren für das Zertifikat über die berufliche Kompetenz (CPC) dieser Fahrer einzuführen.

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