Deutschland führt Spaniens Obst- und Gemüseexporte mit einem Anteil von 27 % an, gefolgt von Frankreich und den Niederlanden. Diese drei Länder weisen im Vergleich zu den Vorjahren stabile Volumina und Werte auf. Die spanischen Exporte dieser Produkte nach Deutschland erreichten bis September 2023 2,2 Millionen Tonnen und 3.632 Millionen Euro, was etwa einem Drittel des gesamten Exports entspricht (27 % der Menge und 29 % des Wertes), so die Daten der Zollbehörde. und Sondersteuern verarbeitet durch FEPEX.
Der deutsche Markt bleibt das Hauptziel für spanische Obst- und Gemüseexporte, mit ähnlichen Prozentsätzen wie in den Vorjahren. Im Jahr 2022 verkaufte Spanien 3,1 Millionen Tonnen und 4,44 Milliarden Euro in Deutschland, was 26 % des gesamten Exportvolumens und 28 % des Wertes ausmachte.
Frankreich belegt als Zielland für spanisches Obst und Gemüse den zweiten Platz und deckt mit 1,4 Millionen Tonnen und 2.066 Millionen Euro 18 % der bis September 2023 exportierten Menge ab. Die Niederlande sind mit 645.163 Tonnen und 1 Million Euro der dritte Markt in der EU, gefolgt von Italien mit 482.745 Tonnen und 660.942 Euro.
Auf diese vier Länder entfallen 60 % der gesamten Exporte bis September 2023, was die Bedeutung des Gemeinschaftsmarktes für den spanischen Sektor unterstreicht. Der Verkauf von frischem Obst und Gemüse in die EU belief sich im Zeitraum Januar bis September 2023 auf insgesamt 6,9 Millionen Tonnen und 10.170 Millionen Euro, was 83 % des Gesamtumsatzes entspricht.
Rechnet man die Obst- und Gemüseexporte Spaniens in andere europäische Länder wie das Vereinigte Königreich, Norwegen und die Schweiz hinzu, beträgt der Umsatz außerhalb Europas nur 3 %. FEPEX unterstreicht die Schwierigkeit des Zugangs spanischer und europäischer Produktionen zu Ländern außerhalb des europäischen Kontinents.

