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Jugendliche und Frauen zur Rettung des Transports

Die Herausforderung des Generationswechsels, der zu einem Mangel an Transportfahrern führt, ist ein weit verbreitetes Problem in zahlreichen Ländern weltweit. In Spanien schätzt der Logistik- und Transportsektor, dass jährlich über 20.000 neue Lkw-Fahrer benötigt werden, um offene Stellen zu besetzen, unter Berücksichtigung, dass 70% der Transporteure in Spanien über 50 Jahre alt sind. Diese Situation hat die spanische Konföderation für den Güterverkehr (CETM) dazu veranlasst, Alarm zu schlagen wegen der Bedrohung, die dieser Fahrermangel für die Zukunft des Transports im Land darstellt.

Dieses Problem erstreckt sich auch auf den Rest Europas, wobei Polen und das Vereinigte Königreich die Spitze anführen und Länder wie Deutschland oder Frankreich gleichermaßen besorgt sind. All diese Länder übertreffen laut der Forschungsgruppe Transport Intelligence 10% ihrer gesamten aktiven Fahrerbelegschaft, die in Spanien für den Ersatz benötigt wird. Darüber hinaus deuten aktuelle Berichte auf einen Mangel von etwa 100.000 Lkw-Fahrern in den Vereinigten Staaten hin, was die American Trucking Association veranlasst hat, die Biden-Regierung aufzufordern, Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Problem anzugehen.

Was Lösungen betrifft, wird ein europäischer Ansatz hervorgehoben, der sich auf den Begriff „begleitet“ konzentriert, der als entscheidend für die vorgeschlagene Überprüfung des Führerscheins gilt. Diese Praxis, bei der ein 17-jähriger Fahrer unter der Aufsicht eines erfahrenen Transporteurs einen Lkw bedient, wird als wirksame Methode der erweiterten Berufsausbildung angesehen, die maßgeblich dazu beitragen kann, die Generationslücke in der Transportbranche zu überbrücken.

Darüber hinaus erkennen sowohl der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments als auch das EU-Parlament die Notwendigkeit an, einen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Entwicklung eines Rahmens unter den siebenundzwanzig Mitgliedstaaten zur Anerkennung von Lizenzen und Qualifikationen von Fahrern aus Drittländern auszubauen. Diese Schritte sind entscheidend, um Barrieren zu beseitigen, die junge EU-Bürger daran hindern, in den Beruf einzusteigen, und um die lokale Arbeitskräfte durch Fahrer aus Drittländern zu ergänzen.

Dennoch steht die Transportbranche trotz dieser Fortschritte vor einer demografischen Krise, da Fahrer unter 25 Jahren weiterhin eine Minderheit bleiben, während das Durchschnittsalter der Fahrer über 50 liegt. Es ist entscheidend, Maßnahmen zu fördern, die die Work-Life-Balance erleichtern und die Sicherheitsbedingungen verbessern, insbesondere für weibliche Fahrer. Obwohl einige private Initiativen, wie Stipendien für weibliche Fahrer, die von Unternehmen wie Mann angeboten werden, ergriffen wurden, bleibt noch viel zu tun, um diese komplexe Situation anzugehen. Zum Beispiel sind nur 3% der vorhandenen Parkplätze in der EU als sicher und geschützt zertifiziert, obwohl die EU Gelder bereitgestellt hat, um diese Bereiche zu verbessern. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen, um eine sichere und attraktive Arbeitsumgebung für Lkw-Fahrer in ganz Europa zu gewährleisten.

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